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Wie ich schon berichtet hatte, sollte unser Baby voraussichtlich am 23.12.2013 (Laut Geburtstermin) geboren werden. Aber die Ärzte meinten, aufgrund der Behinderung, ihn schon am 16.12. holen zu wollen.

In der Nacht vom 11. zum 12.12.2013 konnte ich kaum schlafen, hatte schon etwas Wehen, die aber noch sehr leicht waren. Zwischendurch weckte ich meinen Verlobten und sagte ihm, es scheint los zu gehen, habe schon leichte Wehen, da meinte er “Ich muss arbeiten” 😀 . Naja da hatte ich versucht wieder bisschen zu schlafen, aber es gelang mir nicht. Meine beiden Jungs wurden dann auch früh wach, wie immer und ich machte ihnen dann erstmal Frühstück. So zwischen 7 und 8 Uhr rief ich dann meine Mama (Oma) an und bat sie, langsam los zu fahren, denn sie wohnt in Brandenburg und hatte einige Zeit zu fahren. Sie war auch schon bei meinen anderen beiden Jungs zur Geburt dabei und war mir immer eine große Stütze.

So gegen 10 Uhr war Mama dann bei mir und wir schauten noch einen Moment “Frauentausch” grins. Gegen 11 Uhr fuhren wir ins Krankenhaus Friedrichshain Berlin und dort angekommen, wurden wir gleich lieb in Empfang genommen. Die Schwester holte mich dann erstmal in den Untersuchungsraum und machte ein CTG und anschließend die Untersuchung, inwieweit sich der Muttermund schon geöffnet hatte.

Vorbereitung auf die Geburt

Der Muttermund war schon 3 cm geöffnet. Aber man brauchte ja 10 cm und somit hatte ich noch Zeit, ein wenig herum zu laufen. Mama rief dann meinen Verlobten an, der leider erstmal auf Arbeit musste und dann machte auch er sich auf den Weg, denn es könnte ja nun schnell gehen.

Die Schmerzen wurden auch immer schlimmer und endlich kam auch mein Verlobter dazu und wir liefen den Flur hoch und runter. Irgendwann hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus und lies mir eine Spritze geben, damit ich mich zwischen durch mal ausruhen konnte.

Es ging los! Die Geburt war im Gange, der Muttermund nun 10 cm geöffnet und die Wehen heftig.

Nach fast 8 Stunden ging es nun sofort in den Kreißsaal und es wurde die Fruchtblase geöffnet. Es dauerte nicht mehr lange und unser Noah Joel war da. Wir waren Überglücklich und erleichtert. Aber unser Noah gab keinen Ton von sich! Was ist los? Warum schreit er nicht, wie andere Babys? Was stimmt da nicht?

Wir waren voller Sorge!

Die Ärzte brachten unser Noah sofort ins Nebenzimmer, wo er zum Leben animiert werden musste. Ich vergesse nie, wie eine Ärztin zu mir sagte, “Er wollte schon aufgeben”. Oh mein Gott dachte ich noch, aber dann war soweit wieder alles gut und sie legte mir Noah in meine Arme. Mir liefen die Tränen, so glücklich und froh war ich, als ich ihn sah und bei mir hatte.

Endlich bist Du da!

Es war eine absolut schöne Geburt und gemeinsam mit Papa bestaunten wir unseren Noah. Herzlich Willkommen kleiner Mann!

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Nachdem wir eine ganze Weile mit ihm gekuschelt hatten, schauten wir uns sein Bein an, denn während der Schwangerschaft wurde festgestellt, das sein linkes Bein nicht so ist, wie es sein sollte.

Wie es weiter geht, erfahrt Ihr hier!